FilmRadar – kein Film mehr verpassen
Persönlicher Film-Tracker für uns zuhause: Kinostarts merken, automatisch benachrichtigt werden wenn Wunschfilme auf Sky, Streaming oder zum Kaufen verfügbar sind – alles in einer App, geteilt zwischen zwei Nutzern.
Die Idee
Das Problem kennt jeder: Man hört von einem interessanten Film, denkt „den will ich sehen" – und vergisst ihn. Oder der Film ist endlich auf Netflix, aber man erfährt es erst Monate später zufällig.
FilmRadar löst genau das. Filme merken, automatisch tracken wo sie gerade verfügbar sind, und benachrichtigt werden sobald etwas Neues passiert. Entwickelt für zwei Personen – mein Mann und ich teilen die Merkliste, sehen dieselben Einträge.
Kein manuelles Nachschauen mehr. Der Film kommt zu mir – nicht umgekehrt.
Die fünf Tabs
Die n8n-Automation
Hinter FilmRadar läuft täglich um 07:00 Uhr ein n8n-Workflow. Er macht zwei Dinge: Er prüft alle Filme auf der Merkliste auf neue Verfügbarkeiten – und scannt gleichzeitig den Sky- und Digital-Katalog auf neue Einträge. Wenn ein gemerkter Film irgendwo neu auftaucht, wird eine Notification in der App gesetzt.
Der Workflow läuft auf meinem eigenen n8n-Server, authentifiziert sich per Bearer-Token gegen die Vercel-App und schreibt die Ergebnisse direkt in Supabase. Alles automatisch, täglich, ohne Zutun.
Tech-Stack
| Framework | Next.js 16 (App Router) · TypeScript |
| Datenbank | Supabase (PostgreSQL + Auth) |
| Film-Daten | TMDb API (gecacht, 6h) |
| Hosting | Vercel (auto-deploy via GitHub) |
| Automation | n8n (täglich 07:00) |
| Styling | Tailwind CSS |
| Dev-Tool | Claude Code |
Beide Nutzer sehen alle Einträge der gemeinsamen Merkliste – egal wer einen Film hinzugefügt hat. Das war technisch die interessanteste Entscheidung: Supabase Row-Level-Security so konfigurieren, dass alle authentifizierten Nutzer lesen dürfen, aber nur eigene Einträge schreiben können.
Was ich dabei gelernt habe
FilmRadar war technisch das bisher aufwendigste Projekt. Die größten Herausforderungen: Supabase RLS richtig konfigurieren, die richtigen TMDb-Provider-IDs für Deutschland herausfinden (die falschen IDs haben wochenlang den Sky-Tab sabotiert) und n8n-Workflows debuggen die täglich gegen eine authenticated API laufen.
Entwickelt komplett mit Claude Code – iterativ, mit echtem Debugging, über mehrere Sessions. Die Obsidian-Dokumentation hat dabei geholfen: Jede Session konnte nahtlos an die letzte anknüpfen.