Mein Divi-Workflow – 8 Jahre, eine Methode
Wie ich Websites plane, in Divi aufbaue und mit KI-Unterstützung schneller und besser gestalte als je zuvor – und was sich in über einem Jahrzehnt mit WordPress grundlegend verändert hat.
Über 10 Jahre WordPress – und ich lerne noch immer
Ich arbeite seit über zehn Jahren mit WordPress – zuerst für die Homepage unserer Druckerei, dann für private Projekte, heute für diese Seite hier. Und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich mich dabei nie festgefahren habe.
WordPress ist ein riesiges Ökosystem. Es wächst, verändert sich, und manchmal nimmt es einem liebgewonnene Gewohnheiten einfach weg. Divi kenne ich seit acht Jahren – und genau das ist gerade wieder passiert: Divi 5 hat die Oberfläche so grundlegend umgebaut, dass man sich als erfahrene Nutzerin plötzlich wieder wie eine Anfängerin fühlt. Alles ist noch da – aber nichts ist mehr da, wo es war.
Acht Jahre Erfahrung schützen nicht davor, ein Update erstmal verwirrend zu finden. Das ist kein Fehler – das ist der Job.
Trotzdem: Was mich hält, ist die Methode. Nicht die Menüs, nicht die Buttons – sondern die Art, wie ich an eine neue Seite herangehe. Die hat sich über die Jahre entwickelt und funktioniert auch mit Divi 5.
Von Divi 3 bis Divi 5 – eine kurze persönliche Geschichte
Mein Workflow – Schritt für Schritt
Ich gehe jede neue Seite nach dem gleichen Prinzip an. Das spart Zeit, verhindert dass ich mich in Details verliere bevor die Grundstruktur steht, und gibt mir einen klaren Fortschritt.
Der häufigste Fehler: mit dem Theme Builder anfangen, bevor man weiß wie die Seiten aussehen. Ich mache das bewusst als letzten Schritt – erst wenn ich sehe was sich wiederholt, kann ich es sinnvoll globalisieren.
Was Divi kann – und was nervt
Nach acht Jahren habe ich eine klare Meinung zu Divi. Es ist ein mächtiges Tool – aber es ist kein einfaches Tool. Und mit Divi 5 hat Elegant Themes vieles neu sortiert, was man sich erstmal wieder erarbeiten muss.
- Enorme Gestaltungsfreiheit ohne Code
- Theme Builder für globale Elemente
- Große Community und viele Ressourcen
- CSS-Zugriff wenn es nötig wird
- Layouts speichern und wiederverwenden
- Regelmäßige Updates und Weiterentwicklung
- Divi 5 hat viel verändert – Einarbeitung nötig
- Kann bei komplexen Seiten träge werden
- Verschachtelter Code im Hintergrund
- Manche Optionen findet man einfach nicht
- Abhängigkeit vom Elegant-Themes-Ökosystem
Das Update auf Divi 5 hat die Oberfläche grundlegend verändert. Viele gewohnte Wege funktionieren anders oder heißen anders. Das ist kein Grund zur Panik – aber man sollte sich Zeit nehmen, die neue Logik zu verstehen, statt mit alten Gewohnheiten gegen Wände zu laufen. KI hilft dabei übrigens sehr gut: einfach beschreiben was man sucht, und man bekommt den neuen Weg erklärt.
Wie KI meinen Workflow verändert hat
Ich sage das ohne Übertreibung: KI hat meine Art zu arbeiten grundlegend verändert. Nicht weil sie alles automatisch macht – sondern weil sie die Reibung bei genau den Stellen senkt, wo ich früher viel Zeit verloren habe.
KI hätte es schon viel früher geben müssen. Ich denke daran, wie viele Stunden ich früher in Dinge gesteckt habe, die heute Minuten dauern.
Was ich mir früher gewünscht hätte
Wenn ich mit dem Wissen von heute anfangen würde, würde ich einiges anders machen. Nicht weil die alten Wege falsch waren – sondern weil es einfachere gibt.
Fazit
Divi ist nach acht Jahren immer noch mein Tool der Wahl – nicht weil es perfekt ist, sondern weil ich es kenne, weil es flexibel genug für meine Ansprüche ist, und weil die Kombination mit KI-Tools es zu etwas gemacht hat, das ich vor ein paar Jahren nicht für möglich gehalten hätte.
Der Workflow hat sich eingespielt: Idee, Mockup, Aufbau, Inhalt, Feintuning. Die Reihenfolge klingt simpel – aber sie zu respektieren ist das Schwierigste daran. Wer sie beachtet, baut schneller, konsistenter und mit weniger Frust.
Webdesign ist heute so zugänglich wie nie. Wer bereit ist, sich auf neue Werkzeuge einzulassen – KI eingeschlossen – arbeitet in einem Jahr Dinge heraus, für die es früher eine Agentur gebraucht hätte.